Die Mitte-Co-Präsidentinnen in Zofingen klar bestätigt - Parolen zum 18. Mai

Die Delegierten der Mitte Aargau sprachen der Parteileitung und dem Co-Präsidium Karin Koch Wick und Edith Saner, anlässlich der Versammlung vom 1. April 2025 in Zofingen ihr volles Verstrauen aus. Das vergangene Jahr habe gezeigt, dass sich die Arbeit in dieser Konstellation bestens bewährt, teilt die Partei mit.
Das Co-Präsidium dürfe auf ein erfolgreiches und spannendes erstes Amtsjahr zurückblicken. Das solide Resultat der Mitte in den Grossrats- und Regierungsratswahlen vom letzten Herbst zeige, "dass die Partei auf dem richtigen Weg ist".
«Nun geht es darum, das Fundament zu verstärken und das Profil der Mitte Aargau weiter zu schärfen», so Co-Präsidentin Karin Koch Wick. Edith Saner ergänzt: «Unsere Partei muss sichtbar sein und tagtäglich beweisen, dass sie - als konstruktive, lösungsorientierte Kraft zwischen den Polen - die Bedürfnisse und Anliegen einer grossen Mehrheit der Aargauerinnen und Aargauer vertritt.»
Die Präsidentinnen freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit in der Parteileitung mit den Wiedergewählten Marianne Binder-Keller, Oliver Hunziker, Daniel Käppeli, Jacqueline Wick, Alfons Paul Kaufmann und Markus Dieth. Sie heissen die Neugewählten Bernhard Guhl, Christoph Nietlispach und Nando Suter herzlich willkommen. Zusammen mit der Parteileitung werde das Co-Präsidium "alles daransetzen, dass Die Mitte politisch weiterhin an Kraft und Einfluss gewinnt".
Einstimmig Ja zum kantonalen Steuergesetz
Bereits in der Diskussion im Grossen Rat hatte die Mitte-Fraktion die Änderung zum Steuergesetz einstimmig befürwortet. Die Steuergesetzrevision 2025 entlastet die Aargauer Bevölkerung, ohne die finanzielle Stabilität des Kantons zu gefährden. Die Vorlage kommt zur Abstimmung, weil die politische Linke das Referendum ergriffen hat und einseitig argumentiere, die Revision nütze nur den sogenannt Reichen. Dem widersprechen der Finanzdirektor, Markus Dieth sowie diverse Votanten der Mitte-Basis klar: Es sind vermehrt Familien mit Kindern und ältere Menschen, welche z.B. angesichts der gestiegenen Liegenschaftsbewertungen dringend auf entsprechende Kompensationen angewiesen sind. «Der Wohn- und Wirtschaftskanton Aargau wird gestärkt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefördert und das selbstbewohnte Eigentum geschützt», erklärte Grossrätin Rita Brem am Parteitag. Der Parteitag der Mitte Aargau fasste einstimmig bei zwei Enthaltungen die Ja-Parole.
Deutliches Nein zur Initiative Lohngleichheit jetzt
«Gleicher Lohn für gleiche Arbeit»; ein Grundsatz, der in der Schweiz eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Noch sind wir nicht ganz so weit: Statistiken belegen, dass Frauen aktuell im Durchschnitt noch 9.5% weniger verdienen als Männer, heisst es in der Mittreilung der Mitte weiter. Vergleiche man diese Zahl mit den Analysen aus dem Jahre 2008, so falle erfreulicherweise auf, dass sich die Differenz in diesen 16 Jahren immerhin fast halbiert habe. Man sei also auf dem richtigen Weg; auch die Arbeitgebenden, die Privatwirtschaft und der Staat, bemühen tagtäglich, allfällige Ungerechtigkeiten in ihren Lohnstrukturen auszumerzen.
Dafür brauche es keine zusätzlichen, nicht repräsentativen und sehr aufwändige Bürokratienso Die Mitte. Sie erachtet die von der Initiative verlangte Herabsetzung der Schwelle für die Erstellung einer Lohnanalyse von 100 auf 50 Mitarbeitende als unverhältnismässig und unwirksam. Im Weiteren brauche es für Gleichstellungsfragen keine zusätzliche Stelle beim Kanton. Der Parteitag fasste mit 58 nein bei 18 ja und 3 Enthaltungen die Nein-Parole.